Jusos begrüßen Beschluss des Senats zur Abschaffung der Studiengebühren

Die Hamburger Jusos haben mit Freude die Pläne der Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt zur Kenntnis genommen, die die Modalitäten der Abschaffung der Studiengebühren regeln.

studiengebuehren

Nicholas Gildemeister, Juso-Landesvorsitzender: “Das Wichtigste ist, dass die Gebühren überhaupt abgeschafft werden. Das war immer unser vordringlichstes Ziel und wir freuen uns, dass die SPD Wort gehalten hat. Unabhängig von der Finanzierung der Hochschulen waren und sind Studiengebühren sozial ungerecht und bilden eine Hürde im Bildungssystem, das wir doch gerade durchlässiger machen müssen.

Die Wissenschaftsbehörde hat es zudem in einer enormen Kraftanstrengung geschafft, die durch den Wegfall der Gebühren ausbleibenden Einnahmen der Hochschulen vollständig zu kompensieren.
Gildemeister: “Die Gebühren werden nicht nur kompensiert, es werden auch fatale Beschlüsse von schwarz-grün rückgängig gemacht, nach denen die Hochschulen mit Kosten für die Verwaltung der Gebühreneintreibung und der Finanzierungslücke zum alten Gebührenmodell alleine gelassen werden sollten. Die Hochschulen erhalten somit endlich mehr Geld und nicht bloß einen Ausgleich.”

Ein besonderer Coup ist der Behörde damit gelungen, dass ein Teil der Mittel direkt an das Studierendenwerk weitergegeben wird. Damit wird ebenfalls ein Beschluss von schwarz-grün rückgängig gemacht, der sich deutlich negativ auf die Preise in den Mensen und die verfügbaren Zimmer in Studierendenwohnheimen ausgewirkt hätte. Annkathrin Kammeyer, Bürgerschaftsabgeordnete und selbst Studentin in Hamburg:
“Das ist eine echte Erleichterung für Studierende. Das Studierendenwerk ist ein wesentlicher Eckpfeiler für Sozialpolitik an Hochschulen. Der Entzug der Fördermittel durch schwarz-grün war katastrophal. Ich bin froh, dass wir diesen Fehler ausgleichen können.”

Pauliade III : Neue Kiezkönige gesucht

Nach 12 langen Monaten ist es bald wieder soweit! Die 3. Pauliade steht vor der Türe. Auch in diesem Jahr sichen die Jusogruppen St. Pauli und Innenstadt wieder die wahren Kiezkönige. Die “Paulioniken” erwarten spannende, ortstypische Disziplinen, ein leckeres Buffet, erfrischende Getränke und jede Menge Spaß.

Mitmachen lohnt sich also! Wenngleich auch hier Dabeisein alles ist, gibt es neben Ruhm und Ehre für die ersten drei Gewinner witzige Preise zu gewinnen. Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Homepage der Pauliade. Anmeldungen bitte an info@pauliade.de.

Sommerfest mit Pauliade
der Jusos St. Pauli und Jusos Innenstadt

Sonntag, 28. Juli 2011
um 14.00 Uhr
am Teehaus in den Wallanlagen,
(U3 St. Pauli / U2 Messehallen)

P.S.: Jeder, der zu unserem Buffet Salate, Kuchen oder andere Köstlichkeiten mitbringen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Wir freuen uns sehr auf motivierte Juso-Teams und neugierige Gäste, die mit uns einen schönen, spaßigen und hoffentlich warmen Tag zu verbringen möchten.

(cps)

Kanufahren mit den Jusos Hamm/ Borgfelde

Jusos Hamm/Borgfelde

Die Jusos Hamm/Borgfelde laden im nun doch wieder zögerlich sein Antlitz zeigenden Sommer zum feuchtfröhlichen Kanufahren über die Alster.

Genauer Termin hierfür:

Mittwoch, der 10. August 2011
18: 30 Uhr
Treffpunkt: an der Alster (Fernsicht 2)

Vorherige Ankündigung der Teilnahme per Mail an jusos-hamm[at]web.de ist angeraten.         

(ck)

Anschlag auf Jusos in Norwegen

Jusos Hamburg-Mitte

Heute nachmittag wurde auf der Insel Utøya ein abscheulicher Anschlag auf das Sommercamp unserer norwegischen Schwesterorganisation, der Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF), verübt. Wir sind zutiefst erschüttert über die schrecklichen Meldungen. Unsere Gedanken sind bei allen Genossinnen und Genossen in Norwegen und ihren Familien.

This afternoon, a heinous attack occured on Utøya Island during the summer camp of Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF), our norwegian sister organisation. We are deeply shocked by these horrible news. Our thoughts are with all our fellow comrades in Norway and their families.

(cps)

UN-Resolution zum Schutz von Kindern in Kriegsgebieten

kindersoldaten Gestern wurde im UN-Sicherheitsrat in New York auf Initiative der Bundesrepublik die Resolution 1998 verabschiedet. Diese soll den Schutz von Kindern bei bewaffneten Konflikten ausweiten. So werden in Zukunft neben bereits geächteten Verbrechen wie der Rekrutierung von Kindersoldaten, sowie dem Töten, Verstümmeln und sexuellen Missbrauchen von Kindern, nun auch Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser durch die UN geächtet. Kriegsparteien, die jene Verbrechen begehen, werden mit Sanktionen belangt und auf einer “schwarzen Liste” im jährlichen Bericht des Generalsekretärs zur Lage von Kindern in Konfliktgebieten veröffentlicht.

Wir Jusos in Hamburg-Mitte begrüßen den Beschluss der Resolution. Schulen und Krankenhäuser müssen Orte der Sicherheit für Kinder weltweit sein. Allerdings fordern wir auch eine konsequente Sanktionierung aller Kriegsparteien, die die Rechte von Kindern verletzen. Vor zwei Jahren haben wir im Rahmen der Aktion “Rote-Hand” über 1000 rote Handabdrücke an Schulen Hamburg-Mitte gesammelt, um darauf aufmerksam zu machen, dass trotz eines Verbots der UN aus dem Jahr 2002, weiterhin weltweit etwa eine Viertelmillion Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Damals wie heute gilt: Kinder haben ein Recht auf Frieden und es ist unsere Pflicht als Jugendorganisation solange zu mahnen und uns einzusetzen, bis jedes Kind frei von Krieg und Gewalt aufwachsen kann.

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Unsere Bürgerschaftsabgeordnete Annkathrin Kammeyer bei der Aktion Rote-Hand.

(cps)