Aus unserer Mitte - Dezember 09

NewsletterLiebe Leserinnen und Leser,

die aktuelle Ausgabe von Aus unserer Mitte ist pünktlich zum Jahreswechsel da, wieder einmal mit lesenswerten Rückblicken vieler verschiedener Autoren. Außerdem bedankt sich der Kreisgeschäftsführer a.D. Timo Stiriz für sein Abschiedsgeschenk.

Viel Spaß beim Lesen!



52. KW 2009 - Christian Kammeyer

RückblogDer AdventsBlog ist vorbei, Willkommen zum letzten RückBlog des Jahres 2009!

Über Weihnachten ist nun ja bereits hinlänglich geschrieben und polemisiert worden, was dabei jedoch zum Jahresende hin vollkommen unterzugehen droht, ist, dass das Jahr 2009 möglicherweise als das Jahr beschämenden Versagens der Menschheit in Erinnerung bleiben könnte. Natürlich maßt sich derzeit jeder Boulevardredakteur mit Weltenretterattitüde an, über die verheerenden Konsequenzen des Scheiterns des Kopenhagener Klimagipfels zu schwadronieren, dennoch ist das Ergebnis der Konferenz auch jenseits aller sensationslüsterner Übertreibung ernüchternd, wenn nicht gar erschütternd. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob die Arroganz der westlichen Industrienationen - angefangen mit ihrem “Flaggschiff” USA - oder der an ein Kleinkind erinnerende Trotz des CO2-Giganten China letztendlich am Scheitern der Gespräche die Schuld tragen oder dieses aufgrund extrem diametraler Interessen ohnehin festlag. Als gesichert angesehen werden kann, dass die Folgen zunehmender Umweltverschmutzung (vollkommen gleichgültig, ob sich diese zusätzlich in einer Temperaturerhöhung niederschlagen wird, wie einige Hardliner beflügelt von der Veröffentlichung ominösen Datenmaterials gerne bestreiten) von jedem Menschen auf diesem Planeten getragen werden müssen - besonders von den künftigen Generationen. Die Erkenntnis, dass ökologische Nachhaltigkeit auch ökonomischer Sinnhaftigkeit entspricht, scheint in den Köpfen der oft fachfernen Entscheidungsträger (man denke nur an Umweltminister Röttgen) nicht anzukommen. Zum beginnenden zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausend lastet die Bürde der Zukunft schwerer denn je auf uns.

Die falsche Reaktion allerdings wäre, der kontraproduktiven Vogel-Strauß-Taktik anheim zu fallen. Trotz aller Schwarzmalerei ist es noch nämlich nicht zu spät - es liegt in unserer Hand.

Christian



Zwischen den Feiertagen

Jusos Hamburg-Mitte

Der erste Schub der Weihnachtsfeiertage wäre geschafft, ein Schub, in den - wie der geneigte Leser möglicherweise bemerkt hat - auch die Betreuer dieser Homepage intensivst involviert sind. Bevor kaum aus dem Weihnachtstaumel erwacht also der Sylvesterrausch einsetzt, scheint es daher angebracht zumindest dahingehend Signal zu geben, dass man durchaus noch unter den Lebenden weilt, ohne Überzuckerung oder Alkoholvergiftung als langhaltige Andenken an die Vielzahl an Weihnachtsfeiern davon getragen zu haben.

Auf diesem Wege also auch noch mal aus dem stickigen Kreisgeschäftsführerkabuff (um gewisse urbane Legenden am Laufen zu halten) der aufrichtige Wunsch, ein erholsames Weihnachtsfest verbracht zu haben sowie die Hoffnung, dass nicht unbedingt rein positiv in Erinnerung bleibende Jahr 2009 in seinen letzten Zügen heil zu überstehen. Ich muss mir in den nächsten Tagen noch ein paar gute Vorsätze ausdenken, damit ich sie um 00:05 Uhr des ersten Januar wieder vergessen kann…

(ck)



24. Dezember - AdventsBlog Christian

ChristianDas war’s.

Pünktlich vor Toresschluss und Ende der wahnsinnigen Adventszeit hier nun also das letzte virtuelle Türchen des Adventsblogs. Ab heute heißt es nur noch überschüssige Reserven der Vor- und Hochweihnachtszeit vernichten und konzentriert auf den kommenden Jahreswechsel hinzuarbeiten. Eins ist klar: nächste Woche hat die Waage erst einmal Pause - wie im Grunde schon den gesamten Dezember. Keine Sorge, das nächste Jahr wird zur Kompensation der festlichen Völlerei genug gedarbt! Schwarz-gelb macht’s möglich.

Ich wünsche allen aufmerksamen Lesern unserer Seite und des AdventsBlogs schöne Feiertage, eine entspannte Überbrückungszeit bis Sylvester sowie einen nach Möglichkeit reibungslosen Übergang ins Jahr 2010. Gewissen Kinospektakeln und abenteuerlichen Weltuntergangsphantastereien zufolge bleiben uns danach schließlich nur noch knapp 24 Monate.


Christian



Weihnachtsfeier der Jusos Horn und des AK Mitglieder

logohorn

Etwas mehr als zwei Wochen ist es nun her, dass der AK Mitglieder und die Jusos Horn zu ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier einluden. Zur Erklärung für alle diejenigen, die sich nun fragen, weshalb gerade in dieser Kombination gemeinsam gefeiert wurde: Nicht nur, dass der AK Mitglieder zu einem großen Teil Horner Jusos als seine Teilnehmer zählt, er tagt auch im Abgeordnetenbüro Horn am Horner Weg und hat die stellvertretende Jusogruppenvorsitzende und unsere frisch gewählte neue stellvertretende Kreisvorsitzende Annkathrin Kammeyer als Leiterin, die sich dann auch nicht hat die Chance nehmen lassen, zwei Termine in der ohnehin schon dicht mit Weihnachtsfeiern bestückten Vorweihnachtszeit auf einen Termin zu vereinigen.

So feierten am Mittwoch, den 9. Dezember der AK Mitglieder und die Jusos Horn im Abgeordnetenbüro Horn bei Glühwein, Bier und Softdrinks, vorwiegend aus ersterem resultierend guter Laune, Geselligkeit und Redseligkeit, von welcher nicht nur die Stimmung innerhalb des Büros, sondern auch unsere „Kundschaft“ profitieren konnte, die zu später bis sehr später Stunde in Form eines leicht angeheiterten, extrovertierten Einwohners des Stadtteils zuerst die wie immer zumeist außerhalb des Gebäudes anzutreffenden Raucher und kurz danach auch den Rest der Feiernden mit seiner Meinung zu aktuellen Themen der Politik beehrte und der Feier zumindest für einige Zeit einen erhöhten Unterhaltungsgrad verschaffte. Trotz seiner anfangs eher wenig schmeichelhaften Worte konnten ihn unsere redegewandten Genossen natürlich in kürzester Zeit davon überzeugen, dass wir nicht nur gut feiern können, sondern auch gut Politik machen können.

So war dieser Abend nicht nur Weihnachtsfeiertechnisch (mit ausgesuchter Weihnachtsmusik verschiedener Musikstile und einer hohen Dichte an Weihnachtskopfbedeckungen), sondern auch politisch ein voller Erfolg, der Lust auf weitere Jahre AK Mitglieder und Jusos-Horn macht.

Djam



23. Dezember - AdventsBlog Annka

Morgen Kinder wird’s was geben…,

soo morgen ist dann also endlich Heiligabend und auch unser Adventsblog neigt sich jetzt wieder langsam dem Ende zu. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Hat doch alles super geklappt. Alle Weihnachtsfeiern gut überstanden und draußen liegt auch noch Schnee… weiße Weihnacht und so. :)

Wie versprochen gibt es von mir jetzt noch den 2. Teil der Weihnachtsgeschichte… damit ihr auch ein vollständiges Bild des morgigen Feiertages machen könnt und euch in der Kirche nichts spanisch vorkommt! ;)

In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlte sie die Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: “fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Sadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!” Und auf einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die Gott priesen mit den Worten: “Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden unter Menschen eines guten Willens!” Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: “lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!” Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

So, nun wisst ihr Bescheid!

Desweiteren möchte ich euch allen natürlich ein schönes und stressfreies Weihnachtsfest wünschen! Kommt gut uns neue Jahr und die guten Vorsätze nicht vergessen. :)

Eure Annka



Jusos Hamburg-Mitte in der Ballinstadt

Jusos MitteAm vierten Advent traf sich eine Gruppe der Jusos Hamburg-Mitte auf der Veddel. Unter dem Mantel des Kreisthemenabends hatten die Jusos Veddel Rothenburgsort in die Auswandererhallen eingeladen. Das Auswanderermuseum Ballinstadt erzählt die bewegende Geschichte von rund fünf Millionen Menschen, die zwischen 1850 und 1934 ihre Heimat verließen, um von Hamburg aus nach Amerika aufzubrechen und ein neues Leben anzufangen. Trotz viertem Advent und weihnachtlicher Heimreisezeit war das Interesse groß. Mit sechzehn Personen waren wir angemeldet – doch scheint über dem winterlichen Besuch der Auswandererwelt Ballinstadt ein Fluch zu liegen. Wie auch im letzten Jahr lag am 20.12. plötzlich jede/r zweite krank im Bett. So stapften wir nur zu acht durch den Schnee, auf die erste der drei rekonstruierten Backsteinhallen der Ballinstadt zu.

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22. Dezember - AdventsBlog Martina

Liebe Leserinnen und Leser des AdventsBlogs,

heute sollen alle, die unsere Kreisdelegiertenversammlung mit Wahlen am vergangenen Freitag verpasst haben, noch einmal Gelegenheit erhalten, das Verpasste wenigstens teilweise nachzuholen. Aus diesem Grund möchte ich den geneigten LeserInnen dieses Blogs den Rechenschaftsbericht des ehemaligen Vorstandes nicht vorenthalten.

Ein weiteres Schmankerl, in das m Freitag Anwesende kamen: Der seines Zeichens abwesende Carl Philipp Schöpe, der derzeit in Chicago weilt, untermauerte seine Kandidatur mittels einer Videobotschaft. Wer das verpasst hat, hat wirklich etwas verpasst.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für das mir auf der KDV entgegen gebrachte Vertrauen danken.Auf gehts in ein wahlkampffreies fleißiges Jusojahr!



21. Dezember - AdventsBlog Léonie Kusch

Léonie KuschWeihnachten ohne Weihnachtsfilm ist für mich kein richtiges Weihnachten. Neben den ganzen wunderschönen Märchenfilmen, die NDR, WDR, MDR, HR, auch ZDF und ARD rauf und runter spielen, ist mein Weihnachtsfilm dieses Jahr “Nightmare before Christmas”!
In Halloween Town lebt Jack Skellington, ein dürres Skelett im Nadelstreifenanzug. Als Kürbiskönig ist der jedes Jahr für das perfekte Halloween Fest verantwortlich – doch Jack hat keine Lust mehr auf Halloween. Er will etwas Neues! Im Wald entdeckt er einen magischen Baumkreis - jeder Baum ist eine Tür zu einem anderen Feiertag. Neugierig öffnet Jack die Tür nach Christmas Town, der Weihnachtsstadt. Die bunte Umgebung und die Fröhlichkeit dort gefallen ihm so gut, dass er die Bewohner von Halloween Town dazu bringen möchte, dieses Jahr Weihnachten zu feiern. Die Halloweener beginnen Geschenke zu basteln – beißende Monsterhunde und Gruselpuppen. Während Jack den Weihnachtsmann entführen lässt, um selbst als „Nikki-Graus“ in Kostüm und Schlitten zu den Kindern zu fliegen und sie zu bescheren. So nimmt das Unglück seinen Lauf…
Wunderschöne Musik, tolle Bilder – zwar für einen Weihnachtsfilm untypisch, nicht bunt und glitzernd – und eine herzzerreißende Geschichte, ganz weihnachtlich mit Happy End. Ich kann es kaum erwarten!

Léonie



20. Dezember - AdventsBlog Léonie Kusch

Léonie KuschWeihnachten heißt, dass die letzten Tage des Jahres anbrechen. Es gibt viel zu tun, abzuschließen und vorzubereiten. Trotz des Stresses, den die letzten Tage des Jahres so mit sich bringen und auch neben dem ganzen Konsumrausch, der zur Weihnachtszeit gerne über die Nation hineinbricht - Weihnachten ist eine Zeit der Besinnlichkeit. Über folgende Worte bin ich gerade in einem Weihnachtsbuch gestolpert und werde - neben bunten Päckchen, weil schenken einfach Spaß macht – auch ein wenig in mich gehen und besonnene Weihnachtsgeschenke machen.

“Vorschläge für Weihnachtsgeschenke:
Für einen Feind – Vergebung.
Für einen Gegner – Toleranz.
Für einen Freund – Ihr Herz.
Für einen Kunden – Dienstbarkeit.
Für alle – Wohlwollen.
Für jedes Kind – ein gutes Beispiel.
Und für Sie selbst – Respekt.”
- OREN ARNOLD



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