Morgen: Frühschoppen und Besuch des Gängeviertels

logo-spd Eine Erinnerung in letzter Minute für die Sonntagsplanung: morgen politischer Frühschoppen mit Johannes Kahrs in der Ständigen Vertretung ab 11 Uhr zum Thema “Nachlese Bundestagswahl und Pläne der schwarz-gelben Regierung”, danach der mit Sicherheit interessante und informative Besuch des Gängeviertels der Jusos-Hamburg Mitte, Treffen um 14:45 in der Puppenstube, Valentinskamp 39.

Wir freuen uns auf euch!

(ck)



Besuch des Gängeviertels

logoHier ein Terminhinweis für Kurzentschlossene:

Das Gängeviertel ist eines der letzten Überbleibsel der historischen Bebauung in der Hamburger Innenstadt. Vom Abriss bedroht, wurde es von der Initiative “Komm in die Gänge” besetzt und die Räume und Gebäude wurden zu Ateliers, Künstlerwohnung und Werkstätten. Weitere Informationen findet ihr hier.

Wir wollen uns dieses einmalige Projekt anschauen und an einer Führung durch das Quartier teilnehmen.

Treffen ist

am Sonntag, den 01.11.09
um 14.45 in der Puppenstube (Valentinskamp 39)

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und hoffen auf anregende Eindrücke aus dem Gängeviertel.

(ck)



Gratulationen und ein (kleiner) Abschied

hansjorgkleinEs ist kein Geburtstag wie jeder andere, den Hansjörg Schmidt, Distriktsvorsitzender aus Horn und Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte heute feiert – denn dieser 35. Geburtstag lässt ihn jene schier magische Barriere passieren, die das Ende einer jeden Jusomitgliedschaft markiert.

In Hamburg, Mitte und nicht zuletzt Horn verlieren die Jusos damit einen höchst verdienten Genossen an dessen prägende Mitgestaltung zum heutigen Aussehen unseres Verbandes man sich stets erinnern wird.

Der Partei und seinen Mitstreitern in der Bezirksversammlung jedoch wird er glücklicherweise weiterhin erhalten blieben, wie er auch für uns diesseits der 35 nicht aus der Welt ist.

Wir wünschen herzlichen Glückwunsch – wenn auch mit einem weinenden Auge.

Die Jusos Hamburg-Mitte



Kurz notiert: Konstituierung des Bundestages

Gestern fand die konstituierende Sitzung des 17. Deutschen Bundestags statt, in deren Rahmen Norbert Lammert (CDU) wie erwartet zum Bundestagspräsidenten und somit in das formell zweithöchste Amt der Staatshierarchie gewählt wurde (mit 522 der 617 abgegebenen Stimmen, bei 66 Gegenstimmen und 29 Enthaltungen). Die SPD wird weiterhin durch Wolfgang Thierse im Präsidium vertreten.

Während Peter Harry Carstensen mit einer Stimme mehr als der schwarz-gelben Koalition in Schleswig-Holstein zur Verfügung stellen zum Ministerpräsidenten unseres nördlichen Nachbarbundeslandes gewählt, zeichnet sich bezüglich der hartnäckigen Steuersenkungspläne Widerstand seitens der CDU-Landesfürsten ab – diese fürchten nachvollziehbarer Weise um die ihnen zur Verfügung stehenden Einnahmen, deren Minderung besonders im Fall des maroden Hamburger Haushalts fatale Auswirkungen haben könnte.

(ck)



Politischer Frühschoppen mit Johannes Kahrs

logo-spdEs ist wieder einmal soweit, unser
Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs lädt wie in jedem Monat zum Politischen Frühschoppen in die Ständige Vertretung ein. Dieses Mal als Themen:
Nachlese Bundestagswahl und die Pläne der schwarz-gelben Regierung.
Johannes Kahrs wird dort neben einer Darstellung der aktuellen politischen Lage aber auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Also schaut gerne vorbei:

    Politischer Frühschoppen mit Johannes Kahrs
    Sonntag, 1. November 2009
    Um 11:00 Uhr
    in der Ständigen Vertretung
    (Stadthausbrücke 1-3)

Um Anmeldung für die Platzreservierung wird gebeten unter
Tel.: 040/ 280 555 55

(ck)



43. KW 2009 - Annka

ruckblog Moin, Moin…

So langsam aber sicher kommt Sie die dunkle und kalte Jahreszeit. Am Wochenende wurden mal wieder die Uhren umgestellt und es wird noch eine Stunde früher dunkel. Düstere Aussichten, wie ich finde genau wie der Koalitionsvertrag zwischen der CDU/CSU und der FDP. Allmählich habe ich persönlich gemerkt, dass dieser Zustand leider kein Alptraum oder ein schlechter Horrorfilm ist, sondern die Realität der nächsten vier Jahre. Während ich über Punkte wie Laufzeiten der Atomkraftwerke und der Steuerpolitik der FDP wirklich nur fassungslos den Kopf schütteln kann frage ich mich, wie die Mehrheit dieses Landes diese Regierung wählen konnte. Aber neben dieser Fassungslosigkeit denke ich auch, dass es vielleicht ganz gut ist, wenn die Menschen mal merken wie es ist, 4 Jahre von Schwarz-Gelb regiert zu werden. Wir müssen in dieser Zeit Aufklärung leisten und zeigen, dass wir die besseren und sozialeren Perspektiven anbieten.

In der letzten Woche gab es in mehreren Distrikten Treffen, um zusammen zu überlegen wie es weitergehen muss und ich finde am allerwichtigsten ist es jetzt, dass wir zusammenstehen und uns nicht unterkriegen lassen, an uns arbeiten und weiter im Auge behalten, dass wir “die Guten” sind - auch wenn wir auch einiges falsch gemacht haben.

Aber diese Woche sind natürlich auch viele schöne Sachen passiert. Ein Neumitgliederabend konnte wieder erfolgreich stattfinden und bot dieses Mal sehr viel Spaß und Spannung durch die Idee des Halloween-Abends (Christian berichtete ja bereits). Außerdem wurde diese Woche auch noch fleißig an Anträgen für die nächste LDK gearbeitet, wir können uns also wieder auf gute und konstruktive Beiträge der Jusos Hamburg-Mitte freuen.

Das war es dann erst mal von mir… euch allen eine schöne Woche!

Eure Annka



Gute Miene zum bösen Spiel

fassadeDas Personalkarussell hat sich gedreht und nun scheint festzustehen, welche Personen in Zukunft die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel gestalten werden. Dabei gibt es sogar Grund zur Freude: Wolfgang Schäuble wird nicht länger dem Innenministerium vorstehen. Franz-Josef Jung wird den Afghanistan-Einsatz nicht länger mit hilfloser Rhetorik begleiten.

Doch Halt: verschwinden werden besagte Personen nicht aus der Bundespolitik. Während Schäuble künftig den Posten des Finanzministers versuchen wird auszufüllen (als Bollwerk gegen liberale Forderungen nach Steuersenkungen?), verschlägt es den ehemaligen Verteidigungsminister ins Ministerium für Arbeit. Ein Beweis für das Vertrauen der Kanzlerin in einen Mann, der als Minister im Grunde auf ganzer Linie versagt hat? Oder ein Indiz dafür, welch „hohen“ Stellenwert das Thema Arbeit und Arbeitsmarktpolitik im neuen Kabinett besitzt, in einem Kabinett, dessen zukünftiger Umweltminister Norbert Röttgen den Interessen der Industrie nicht näher stehen könnte? Wer weiß. Vielleicht kommt ja alles anders – vielleicht setzt der FDP-Mann für das Gesundheitsministerium – der vorherige niedersächsische Wirtschaftsminister und Polit-„Superstar“ Philipp Rösler – ja verantwortungsvolle Gesundheitspolitik um an Stelle des zu erwartenden Klientelgemauschels. Vielleicht sorgt Ronald Pofallas Beförderung zum Kanzleramtschef zumindest dafür, dass seine nasalen Stammtischvorträge in Zukunft ausbleiben. Man darf es jedoch bezweifeln.

Eine gute Nachricht erwartet derweil die Bürger des Landes Baden-Württemberg: Günther Oettinger nimmt seinen Hut als Ministerpräsident und wechselt nach Brüssel. Ein Schelm, der Böses dabei denkt – besonders vor dem Hintergrund des bejammernswerten Abschneidens der Union in ihrem „Stammland“ bei der Bundestagswahl. Beschämend, dass die große Chance Europa nur als Abschiebelager für gescheiterte Landes- und Bundespolitiker begriffen zu werden scheint.

Wirklich zufrieden dürfte keiner der Verhandlungspartner am Ende der Koalitionsgespräche sein – doch man übt, was angesichts eines drohenden Haushaltkollapses und geplatzter Wahlversprechen unumgänglich scheint: gute Miene zum bösen Spiel.

(ck)



Neumitgliederabend der Jusos Hamburg-Mitte

neumitgliederabendklein1Zu einem schaurigen Abend hatten die Jusos Hamburg-Mitte am Freitag ihre vor und während des Wahlkampfes zahlreich eingetretenen Neumitglieder eingeladen, um ihnen in lockerer Atmosphäre ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen.

In der herbstlich-gruselig geschmückten Bar des Studentenwohnheims der HAW am Berliner Tor wurde neben Hexen, Vampiren und offenkundig zu ambitionierten Experimenten aus den Laborkellern eines Dr. Frankenstein auch überraschend Prominenz aus Bundes- und internationaler Politik gesichtet, die den rundum gelungenen Abend mit ihrer „Anwesenheit“ bereicherte. Neben der obligatorischen Musik sorgten über einen Leinwandprojektor abgespielte Filmchen zu übernatürlichen Phänomenen (mal mehr, mal minder ernsthaft gemeint) für Atmosphäre, für Speis und Trank in Hülle und Fülle war ebenso gesorgt.

Den programmatischen Höhepunkt markierte schließlich der mit Spannung erwartete Kostümwettbewerb, in dem sich nach durch Applaus übermitteltem Publikumsvotum selbst der frischgebackene Friedensnobelpreisträger Barack Obama der Kreisvorsitzenden Martina Hamester geschlagen geben, deren aufwendige Hexenkostümierung die Anwesenden am meisten zu begeistern wusste.

Ein riesiges Dankeschön gilt an dieser Stelle Florian für die erneute Bereitstellung der wunderbaren Lokalität, Dominik und Annkathrin für die hervorragende Organisation des unterhaltsamen Abends sowie nicht zuletzt den fleißigen Jusos, die am nächsten Tag dabei halfen, die Bar in ihren Ursprungszustand zu versetzen.

(ck)



Nächste Woche: Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Hamburg

logo-jusos-hamburg-mitteWie bereits aus der schriftlichen Einladung an alle Delegierten und ihre Ersatzdelegierten ersichtlich wird am 8. November eine inhaltliche Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Hamburg stattfinden. Hierbei ist zu beachten, dass es sich  beim 8. November um einen Sonntag handelt.
Allen Delegierten sei nahegelegt, zur Beratung und Beschließung der zahlreichen Anträge - darunter natürlich auch Anträge der Jusos Hamburg-Mitte - pünktlich zu erscheinen.

Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Hamburg
Sonntag, 8. November 2009
ab 11:00 Uhr
im Kurt-Schumacher-Haus
(Kurt-Schumacher-Allee 10, 1. OG)

(ck)



Vorbereiten für Dresden

droscherkleinDer Bundesparteitag naht und damit auch der Endspurt zum Wilhelm-Dröscher-Preis. Aus diesem Grund hatte das Kuratorium alle ausgewählten Projekte nach Berlin zu einem Vorbereitungsseminar eingeladen.

Ihr erinnert euch, die Jusos Hamburg-Mitte hatten sich mit der “Aktion Rote Hand – Farbe bekennen gegen den Einsatz von Kindersoldaten” um den Preis für besonderes Parteiengagement beworben und sind in die entscheidende Runde eingeladen worden. Auf dem Bundesparteitag dürfen wir der Jury sowie den Besuchern des Parteitages unser Projekt vorstellen und wollen selbstverständlich alle davon überzeugen, dass wir Jusos Hamburg-Mitte den Wilhem-Dröscher-Preis 2009 verdient haben.

Neben vielen organisatorischen Aspekten zum Ablauf und der Ausstellung, bewegte vor Allem die Ansprache des ältesten Sohnes Wilhelm Dröschers. Peter Wilhelm Dröscher begann den Tag mit sehr eindrucksvollen Worten zu der Person seines Vaters, der im Dritten Reich als Halbjude groß wurde. Und dem wir heute so manches Parteiengagement, das uns möglicherweise als Selbstverständlichkeit vorkommt, zu verdanken haben. Mit vielen Ideen und großem Elan wird sich jetzt an unsere Präsentation auf dem Bundesparteitag gemacht.

Wir freuen uns auf Dresden, und vor Allem ist es eine Ehre, für diesen Preis nominiert zu sein.

von Léonie Kusch



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