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24. Dezember – AdventsBlog Martina

Da ist es schon, das letzte Türchen des AdventsBlog-Kalenders. Sicherlich freut ihr euch alle auf ein paar wahlkampffreie Tage, bevor es dann im neuen Jahr oder sogar schon zwischen den Feiertagen weiter geht. Ich hoffe, dass ihr alle eure Geschenke beisammen habt und nicht gleich noch los eilen müsst um an der Tanke nen Asti für Muttern zu besorgen. Und was die Gestaltung der Feiertage angeht, hat ja sowieso jeder seine eigenen Rituale. Neben der zu erwartenden familiären Überdosis stehen maßlose Völlerei und diverse Kirchengänge auf dem Programm. Und dann kommt natürlich die Bescherung (Wollsocken und so). Ich freu mich!

Martina

23. Dezember – AdventsBlog Annka

Hohoho,

sooo liebe Leute, nun ist es schon wieder soweit: der Weihnachtsrückblog- adventskalender neigt sich dem Ende zu! Wie schnell die Weihnachtszeit doch wieder an einem vorbei gezogen ist. Ich für meinen Teil habe mich die letzten Tage noch durch die Geschäfte gequält und versucht trotz Wahlkampf und Parteiveranstaltungen bis zum 22.12 meine Lieben noch zu beschenken ;) Der Baum ist geschmückt und nun kann es endlich ein bisschen besinnlich werden. Vielleicht gucke ich morgen sogar den Gottesdienst für und mit Christian Wulff auf ZDF…ähm…nein… :P Auch dieses Jahr waren die diversen Weihnachtsfeiern mit euch natürlich ein großes Highlight! Ich freue mich sehr auf das nächste Jahr und einen eisigen und hoffentlich erfolgreichen Wahlkampf mit euch.

Also: Frohe Weihnachten und ein frohes, erfolgreiches und rotes Jahr 2011!

Eure Annka

P.S.: Das letzte Wort gebürt natürlich Martina ;)

22. Dezember – AdventsBlog Dominik

Dominik BrückWährend ich diesen Adventsblog schreibe sitze ich quasi schon auf gepackten Koffern, da ich, so denn die Bahn willig und fähig ist mich bis zu meinem Ziel zu befördern, heute zu meinen Eltern fahren werde. Natürlich nehme ich die möglichen Strapazen der Reise innerhalb des deutschen Bahnnetzes gerne auf mich, denn die Familie ist zu Weihnachten immer noch das wichtigste. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle noch einmal etwas ernster werden.

Die meisten von euch werden, wie ich, das Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben verbringen, allerdings gibt es einige Menschen, denen dieses Glück nicht vergönnt ist. Ich denke da an Menschen, wie unsere Soldaten, die fern der Heimat unser aller Freiheit und Sicherheit verteidigen. Jedoch auch zahlreiche andere Berufsgruppen, wie Ärzte, Busfahrer und Polizeibeamte, werden an diesem Weihnachtsfest von ihren Familien getrennt sein, um unser Wohlergehen sicherzustellen. Allerdings glaube ich wir sollten in den folgenden Tagen besonders jener Gedenken, die aufgrund von Krankheit, Armut oder anderen Schicksalsschlägen das Weihnachtsfest nicht bei ihren Familien verbringen können. Wir sollten uns bewusst sein, dass wir das unglaubliche Glück haben all jene, die uns wichtig sind, zur Weihnachtszeit sehen und mit ihnen feiern zu können und nicht vergessen, dass viel zu viele Menschen in unserem Land an diesem Glück nicht teilhaben können. Es bleibt die Hoffnung, dass all jenen wenigstens im nächsten Jahr das Glück hold sein wird und sie wieder mit ihren Familien vereint sein können. Für uns Sozialdemokraten sollte es, da auch wir gegen Krankheit und so manch anderes schweres Schicksal machtlos sind, Ansporn und Ziel zugleich sein, dafür Sorge zu tragen, dass in Deutschland niemand aufgrund von Armut, oder anderer sozialer Umstände von seinen Liebsten getrennt sein muss. Dies gilt nicht nur, aber vor allem für die Zeit des Weihnachtsfestes.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen und euren Familien ein fröhliches Weihnachtsfest und schon einmal einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2011.

PS: Drückt mir die Daumen, dass ich Weihnachten nicht auf einem Bahnhof verbringen muss!

Dominik

20. Dezember – AdventsBlog Patrick

Patrick JungEin nicht ganz so ernst gemeinter Adventsgruß aus Finkenwerder:

Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt zu betteln und fleh´n.
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommensteuer.

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat so nicht kapiert,
wo von das Christkind dies finanziert.

Das Christkind rief: “Die Zwerge stellen die Geschenke her”,
da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär.
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
und die Erlöse wären anzugeben.

“Ich verschenke das Spielzeug an Kinder” wollte das Christkind sich wehren,
dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
wäre dieses jetzt besser zu sagen.

“Meine Zwerge besorgen die Teile,
und basteln die vielen Geschenke in Eile”
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.

Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz.
“Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld”,
Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt.”

“Aus allen Ländern kommen die Sachen”,
mit den wir die Kinder glücklich machen. ”
Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.

Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,
meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.
Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.

Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

19. Dezember – AdventsBlog Christian

ChristianDass Geheimnisse durchaus ihren Nutzen haben, dürften verschiedene Politiker in letzter Zeit bemerkt haben. Denn die Veröffentlichung geheimer US-Botschaftsunterlagen durch die Meister der Indiskretion der Internetplattform WikiLeaks bringt nicht nur konservative Offizielle in Erklärungsnöte.

Die nun offenkundige Tatsache, dass das Versprechen eines wirkungsvolleren Vorgehens gegen die zurecht mit äußerstem Misstrauen beobachtete Sekte Scientology lediglich ein Wahlkampfmanöver gewesen ist, überrascht – ebenso wie die Rolle, die der unglückliche Interims- und bald Ex-Bürgermeister Christoph Ahlhaus dabei spielte – vermutlich niemanden. Viel interessanter sind die ans Licht geratenen Versicherungen des Linkspartei-Funktionärs Gregor Gysi gegenüber einem US-amerikanischen Diplomaten, die Forderungen nach einer Auflösung des Bündnisses NATO sei lediglich aus der Not geboren, dem link(er)en Flügel der Partei einen inhaltlichen Brocken zur Besänftigung hinzuwerfen, ohne dabei Anspruch zu haben, in tatsächliche Politik umgemünzt zu werden. Zyniker mögen hierzu behaupten, dass diese Klassifizierung auf sämtliche Aspekte der “linken”, nicht realisierbaren Luftschlösschenforderungen zutreffen könnte. Peinlich nur, dass nun einer dabei ertappt wurde, dies tatsächlich beim Namen zu nennen.

Nun, derzeit treiben uns näher liegende Probleme als internationale Verträge oder die schmutzige Wäsche der Diplomatie um: auf der Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Hamburg hat der Spitzenkandidat der SPD, Olaf Scholz, in seiner Ansprache eindeutig hervorgehoben, warum es so wichtig für Hamburg ist, zu verantwortungsvoller, seriöser Politik zurückzukehren. Denn nur wer mit dem ihm zur Verfügung stellenden Geld vernünftig haushaltet, kann es auch zur Herstellung sozialen Ausgleichs verwenden, ohne dabei die Zukunft aufs Spiel zu setzen. Das unterscheidet die SPD von der CDU und anderen Alternativen, die in diesen Zeilen bereits Erwähnung gefunden haben.

Christian