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RückBlog KW17

Moin Moin,

eine wirklich ereignisreichte Woche liegt nun hinter uns.

Zunächst einmal wollen die Jusos Hamburg-Mitte ganz herzlich Andy Grote zu seiner Wahl zum Bezirksamtsleiter am vergangenen Donnerstag gratulieren. Mit seiner kompetenten Vorstellung konnter Andy scheinbar sogar Abgeordnete der Opposition von sich überzeugen, denn einige haben ihn dann sogar mitgewählt, trotz eigenen Kandidaten. Nach der Wahl ging es dann traditionell noch zu einem kleinen Umtrunk in den Silbersack. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Andy in den nächsten Jahren :)

Ebenfalls am Donnerstag fand der alljährliche Girlsday statt und der 3. Stock war voller SchülerInnen, die sich den Politikalltag hautnah angucken wollten. Wir hoffen, dass wir viele von ihnen in ein paar Jahren in der Politik wiedersehen :)

Euch allen eine schöne verkürzte Woche.

(ak)

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Letzten Donnerstag war es mal wieder soweit. Die Bundesversammlung ist zusammengetreten und hat den 11. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

Mit fast 1000 Stimmen wurde Joachim Gauck gewählt. Dieser war bereits 2010 gegen Christian Wulff angetreten und musste sich damals in dem dritten Wahlgang geschlagen geben.

Aber fangen wir der Reihe nach an. Es war der 18. Februar, und (fast) der gesamte dritte Stock stand um den Computer der Bezirksfraktion als der Bundespräsident Christian Wulff in einer Pressekonferenz sein Rücktritt bekannt gab. Somit musste schon wieder, innerhalb von vier Jahren, der dritte Bundespräsident gewählt werden.

Natürlich gingen sofort die Diskussionen los, wer es nun als nächstes machen soll.

Die einen meinten eine Frau solle es doch einmal machen, die anderen wollten jemanden, der überparteilich ist. Sofort jedoch war ein Name besonders im Fokus: Joachim Gauck, der schon im Jahr 2009 von SPD und Grünen vorgeschlagen wurde. Im Gegensatz zu den Bürgerinnen und Bürgern wollte die Kanzlerin aber jemanden aus ihrer Partei und somit wurde Gauck zum „Präsidenten der Herzen“.

Auch diesmal wollte die Kanzlerin Joachim Gauck nicht nominieren. Als sich dann allerdings der FDP-Bundesvorstand dazu entschied eine Kandidatur Gaucks zu unterstützen, musste die Kanzlerin klein beigeben um einen Koalitionsbruch nicht zu riskieren.

Somit wurde er diesmal sowohl von SPD und Grünen als auch von FDP und Union nominiert und schließlich auch gewählt.

Wir können uns nun auf (hoffentlich) 5 Jahre mit unserem neugewählten Bundespräsidenten Gauck freuen, denn spätestens nach der Rede bei seiner Vereidigung wurde klar, dass er ein guter Bundespräsident sein wird.

(sts)

RückBlog KW12

Das Saarland hat gewählt

Sicherlich gehört die Landtagswahl im Saarland nicht zu den bedeutungsvollsten Wahlen in Deutschland.  Mit nur knapp einer Million Einwohner ist das Saarland das zweitkleinste Bundesland in Deutschland – nur Bremen hat weniger Einwohner. Trotzdem sollte man die Wahl in dem kleinen Bundesland auch bei uns im Norden nicht unkommentiert lassen.

Bis zum Ende hat sich ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Heiko Maas (SPD) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) angedeutet, doch das Ergebnis war am Ende dann klarer, als man zuerst dachte. Kramp-Karrenbauer wird aller Voraussicht nach zur Ministerpräsidentin gewählt.

Oder doch nicht?

Das hofft zumindestens die Linkspartei. Ein rot-rotes Bündnis ist rechnerisch möglich, man hätte eine absolute Mehrheit im Landtag. Aber die SPD hat schon im Wahlkampf deutlich gemacht, dass sie keine Möglichkeiten sieht, mit der Linken zusammenzuarbeiten. Und das ist auch nach der Wahl nicht anders.
Die SPD steht somit zu ihrem Wort und das ist auch gut so.
Eine große Koaltion ist die beste Lösung für das Saarland.

Die mögliche Regierung ist aber nicht das einzige spannende Thema nach dieser Wahl.

Interessant ist aber auch das Ergebnis der Piratenpartei. Ihr gelang es zum zweiten Mal einen Landtag „zu entern“. Werden sie es auch in Schleswig-Holstein und NRW schaffen?

Und was passiert aus der FDP? Im Saarland ist die Partei noch hinter der „Familienpartei“ gelandet. Zum fünften Mal in Folge fliegen die „Liberalen“ aus einem Landtag. Stehen uns vielleicht doch schnellere Bundestagswahlen bevor?

Auch wenn es „nur“ das Saarland war – Diskussionsstoff gibt es allemal.

Schöne Woche,
David

RückBlog KW11

Eine Reiseempfehlung.

Jaaaa der Rückblog kommt zu spät… aber wir geloben Besserung.
Ausreden sind massig vorhanden! Eine davon ist, dass die Kreisvorsitzende auf Reisen war und deswegen handelt jetzt auch der
verspätete Rückblog von dieser Reise. Auf den Spuren von Stefan Sousa habe ich mich nämlich nach Portugal begeben ;) . Wenn man schon selbst nicht im Auslandssemester ist lohnt es sich doch immer Freunde in einem solchen zu besuchen! Meine Reise führte mich in die wunderschöne Studentenstadt Coimbra, die Hafenstadt Porto und die Hauptstadt Lissabon. Portugal ist ein wunderschönes Land und die Einwohner sind sehr herzlich und gastfreundlich. Zudem gibt es dort die besten und preiswertsten Hostels in ganz Europa und kulturell wirklich viel zu erleben. Das Bier ist für jeden Astra Trinker natürlich sehr gewöhnungsbedürftig (Schmeckt dann doch eher wie Brause) und für mich als norddeutsche Flachlandprinzessin (So nannte mich auf jeden Fall meine Freundin aus Portugal) sind die Städte dann doch recht hügelig angelegt. Sehr zu empfehlen sind die kleinen portugiesischen Blätterteigküchlein namens “pasteleria de nata” (gibt es hier im Portugiesenviertel).  Ernüchternd fand ich als alter Fußballfan dann jedoch die Tatsache, dass der Einfallsreichtum von Europas Fußballfans dann wohl doch nicht sonderlich groß ist. Bei der Begegnung Porto gegen Coimbra (Sorry Stefan, ich weiß ja du bist für Lissabon ;) ) fanden sich die gleichen Melodien wieder wie beim HSV und St. Pauli…nur auf portugiesisch eben. Aber bei 23-26 Grad und Sonnenschein ließ es sich doch die 10 Tage wirklich hervorragend leben.
Jetzt höre ich aber auch auf mit schwafeln und wünsche euch allen eine tolle Woche und lege euch wärmstens eine baldige Reise ins schöne Portugal ans Herz. :)

Annkathrin Kammeyer

RückBlog KW10

Mitreden!

Oh nein, es gibt noch kein Rückblog für die KW 10.
Es sind wohl alle in den Schul- oder Semesterferien.
Daher schneide ich ein Thema an, dass alle die betrifft, die heute nicht im Urlaub sind, sondern für wenig Geld arbeiten gehen. Ich meine die 400,- Euro-Jobber da draußen.

Wie viele Stunden muss bzw. sollte jemand für diese 400,- Euro arbeiten? 5 Stunden in der Woche oder 10? Sollte man vielleicht 15 oder gar 20 Stunden für das Geld arbeiten? Es soll Arbeitgeber da draußen geben, die ihre 400,-Euro-Kräfte sogar 25 Stunden für das Geld arbeiten lassen wollen und von einem Vollzeit-, also 40-Stundenangebot, habe ich auch schon gehört.

Rechnen wir doch mal nach. Wenn Du ca. 15 Stunden in der Woche arbeitest und am Ende des Monats 400,- Euro dafür bekommst, dann ist das ein Stundenlohn von knapp über 6,- Euro (gerechnet mit dem Faktor 4,3 Wochen je Monat). Ist das fair? Bei ca. 12 Stunden bleiben wir immer noch bei unter 8 Euro

Sollte man also eine Höchst-Stundengrenze für die 400,- Euro-Jobs fordern? Was meint Ihr?
Diskutiert mit auf Facebook und auf der nächsten Kreisdelegiertenkonferenz (KDV) der Jusos in Mitte. Diese wird in Kürze stattfinden.

Bis dahin freuen wir uns auf Eure Meinungen unter: https://www.facebook.com/pages/Jusos-Hamburg-Mitte/45962308033

Mathias
Jusos Horn