04 Nov 2010
Wir handeln gemeinsam – für bessere berufliche Bildung
Als wir uns im Frühjahr ein Grundsatz- und Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre gegeben haben, war klar, dass die dort formulierten Ziele nur durch Arbeit und Engagement, aber auch nur durch Öffnung für bislang von uns unbearbeitete Themenfelder und eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen funktionieren kann. Die Arbeit des Kreises zum Thema Berufliche Bildung im vergangenen Monat hat unter Beweis gestellt, dass wir diesen Ansprüchen gerecht werden können.
Bereits vor der Sommerpause hat Martina junge Gewerkschafterinnen in den Kreisvorstand eingeladen. Bereits nach diesem offenen und konstruktiven Dialog war klar, dass unser eher durch Schülerinnen und Schüler, sowie Studentinnen und Studenten geprägter Verband im Themenbereich der beruflichen Bildung Nachholbedarf hat. Ausbildungspolitik ist Jugendpolitik und Zukunftspolitik zugleich. Die Gewährleistung ausreichender und guter Ausbildung ist nicht nur unmittelbar wichtig für Zehntausende junger Menschen in unserer Stadt. Die Auszubildenden von heute sind darüber hinaus morgen die Fachkräfte Hamburger Unternehmen, die Eltern Hamburger Kinder und die Bürgerinnen und Bürger, die in Zukunft mit uns diese Stadt Tag für Tag lebenswerter machen werden. Kurzum, Ausbildungspolitik ist ein Juso-Thema. Bestärkt wurden wir in unserem Entschluss durch die SPD Landesorganisation, die der Beruflichen Bildung an diesem Samstag einen eigenen Landesparteitag widmen wird.
Was ist also geschehen? Der Arbeitskreis Inhalte hat sich, wenn auch unter mäßiger Beteiligung, über Monate hinweg mit dem problematischen Entwurf einer Modularisierung des Ausbildungswesens und dessen Konsequenzen beschäftigt. Gleichzeitig fanden Gespräche mit der IG Metall-Jugend und der DGB-Jugend statt. Ziel von alledem war es, eine Juso-Positionierung für den kommenden Parteitag zu erarbeiten. In Ergänzung zu den vom SPD Landesvorstand vorgeschlagenen Anträgen ist ein Positionspapier entstanden, das nicht nur vor zwei Wochen dann auch auf der Juso-Landesdelegiertenkonferenz verabschiedet, sondern auch von vielen Seiten, sowohl innerhalb der Jusos, als auch der SPD Bürgerschaftsfraktion für seine klaren Forderungen gelobt wurde. Gemäß dem Auftrag des Papiers wurden in der letzten Woche Änderungsanträge von Dirk Schilling und mir formuliert, die wir auf dem Parteitag zu den Leitanträgen der Landesorganisation einbringen werden.









