13 Jul 2011
UN-Resolution zum Schutz von Kindern in Kriegsgebieten
Gestern wurde im UN-Sicherheitsrat in New York auf Initiative der Bundesrepublik die Resolution 1998 verabschiedet. Diese soll den Schutz von Kindern bei bewaffneten Konflikten ausweiten. So werden in Zukunft neben bereits geächteten Verbrechen wie der Rekrutierung von Kindersoldaten, sowie dem Töten, Verstümmeln und sexuellen Missbrauchen von Kindern, nun auch Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser durch die UN geächtet. Kriegsparteien, die jene Verbrechen begehen, werden mit Sanktionen belangt und auf einer “schwarzen Liste” im jährlichen Bericht des Generalsekretärs zur Lage von Kindern in Konfliktgebieten veröffentlicht.
Wir Jusos in Hamburg-Mitte begrüßen den Beschluss der Resolution. Schulen und Krankenhäuser müssen Orte der Sicherheit für Kinder weltweit sein. Allerdings fordern wir auch eine konsequente Sanktionierung aller Kriegsparteien, die die Rechte von Kindern verletzen. Vor zwei Jahren haben wir im Rahmen der Aktion “Rote-Hand” über 1000 rote Handabdrücke an Schulen Hamburg-Mitte gesammelt, um darauf aufmerksam zu machen, dass trotz eines Verbots der UN aus dem Jahr 2002, weiterhin weltweit etwa eine Viertelmillion Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Damals wie heute gilt: Kinder haben ein Recht auf Frieden und es ist unsere Pflicht als Jugendorganisation solange zu mahnen und uns einzusetzen, bis jedes Kind frei von Krieg und Gewalt aufwachsen kann.
Unsere Bürgerschaftsabgeordnete Annkathrin Kammeyer bei der Aktion Rote-Hand.











