21 Apr 2010
Rückblick: Demonstration gegen Rechts in Bramfeld/Steilshoop
Das Wetter zeigte sich zunächst nicht hold am 20. April, kurz vor 16:30 Uhr – dem Zeitpunkt, an dem vor der Martin-Luther-King Kirchengemeinde der jährliche Demonstrationszug gegen die extreme Rechte stattfinden sollte. Aufgerufen hatten die Jusos, die Jungen Liberalen, die Grüne Jugend, die DGB-Jugend, die JEF, die SchülerInnenkammer und der ASta der Universität Hamburg.
Glücklicherweise durften die Veranstalter sich schließlich doch noch über ein Aufklaren der Wolkendecke freuen, als die Demonstranten (unter ihnen auch einige Jusos aus Hamburg-Mitte) schließlich unter Polizeischutz in Richtung des Bramfelder Marktplatzes los zog. Die Jusos Hamburg und die Jusos Wandsbek steuerten jeweils mit einem Transparent zur optischen Ausgestaltung des Zuges bei, der dem von der DGB-Jugend zur Verfügung gestellten Bus mit Lautsprecheranlage in geschlossenem Protest gegen Rechtsextremismus folgte.
Der Demonstrationszug selbst verlief ohne gewalttätige Zwischenfälle oder ähnliche unschöne Szenen, war allerdings weniger gut besucht als die Vorgängerveranstaltung im letzten Jahr – was der Landesvorsitzende der Jusos Hamburg, Nicholas Gildemeister, neben dem Wetter auch auf das Fehlen eines Wahlkampfes in diesem Jahr zurückführte. Dennoch wurde eine positive Bilanz der Demonstration gezogen und sogleich auf die nächste in einem Jahr eingeladen.
Festzuhalten bleibt: der Kampf gegen Rechts bleibt ein wichtiges Anliegen auch der Jusos Hamburg-Mitte. Resignierend die Augen vor rechter Gewalt zu verschließen oder sich hinter scheinbar harmlosen Statistiken zu verstecken ist nicht der richtige Weg! Wir sehen uns hoffentlich alle in einem Jahr wieder.






