17 Feb 2010
Wenn der Schnee erst geschmolzen ist…
Die Unmengen an Schnee, die derzeit die Hamburger Gehwege und Nebenstraßen in teils äußerst kompaktem Zustand effektiv überdecken, sind nicht nur für viele ein Ärgernis auf dem täglichen Weg zur Arbeit/Uni/Schule oder gar akute Gefahr, sie verdecken auch Dinge, die in den Augen mancher vermutlich möglichst lange verborgen blieben sollten.
Da sich heute jedoch die Sonne zum ersten Mal wieder ein paar Stunden in die Augen der Öffentlichkeit getraut hat und ihre wärmenden Strahlen für Tau und Schneematsch sorgen, bleiben nicht nur die kleinen Häufchen schuhfeindlichen Streuguts zurück, sondern werden die teils sehr auffälligen infrastrukturellen Auswirkungen dieses verhältnismäßig harten Winters sichtbar: Schlaglöcher.
Nun war der Ruf der Hamburger Straßen schon immer nicht der Beste – was sich nun allerdings unter der abtauenden Decke trügerisch unschuldig weißen Schnees offenbart, bedeutet nicht nur einiges an Arbeit für die Straßenmeisterei, sondern ebenso Zusatzbelastung für den Haushalt der Stadt und somit den Hamburger Steuerzahler. Ausgaben, die durch rechtzeitige Intervention hätten verhindert werden können? Oder vertretbare Opfer zu Gunsten weitaus mehr Prestige versprechender Projekte?
(ck)






